Tarifvertrag bosch ig metall

Die neue Vereinbarung der Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg, die als Pilotvereinbarung für andere Tarifrunden in Deutschland gelten soll, ist ein positives politisches Signal für die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Es zeigt, dass wir die Krisenzeit beenden und dass die Arbeitnehmer für ihre Rechte für einen fairen Anteil an der Erholung eintreten. Die Vereinbarung zeigt auch, dass die “Flexibilität” am Arbeitsplatz nicht nur von den Arbeitgebern, sondern auch von den Arbeitnehmern festgelegt werden sollte. Es gibt drei Hauptausleinen aus der Vereinbarung, die sich auf Löhne, Arbeitszeit und den so genannten Tariflohnzuschlag beziehen. IndustriAll Europe begrüßt den am 6. Februar zwischen der IG Metall und Südwestmetall unterzeichneten Tarifvertrag. Das Abkommen steht an der Spitze der Tarifverhandlungen und ist ein positives Beispiel für die Sozialpartner nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa. Am Dienstag kündigte Audi an, bis 2025 9.500 seiner 61.000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen und nur 2.000 Experten für E-Mobilität und andere zukunftsorientierte Bereiche einzustellen. Das Unternehmen einigte sich nach monatelangen Verhandlungen mit dem Betriebsrat auf die Kürzungen. Der Verhandlungsführer von Südwestmetall, Stefan Wolf, sagte, die Höhe der Auszeichnung sei für die Arbeitgeber schwer zu akzeptieren gewesen. Dennoch begrüßte er die lange Laufzeit des Deals, die es den Unternehmen ermöglichen würde, vorauszuplanen. Die Vereinbarung zwischen der mächtigen Gewerkschaft IG Metall und den Arbeitgebern wurde nach wochenlangen intensiven Verhandlungen und über 27 Monate ausgeschmiedet. Ähnlich äußerte sich der Geschäftsführer des Arbeitgeberverbandes Industrieverband Südwestmetall.

Peer-Michael Dick sagte der Tagesschau vor dem Aktionstag: “Die Mitarbeiter müssen mit machen, sie müssen bereit sein für Veränderungen, sie müssen sich weiterbilden. Aber auch Arbeitsplätze werden verloren gehen, deshalb müssen wir als Arbeitgeber, aber auch die IG Metall ehrlich sein. Unqualifizierte Menschen, schlecht qualifizierte Menschen und einfache Arbeitsplätze werden im Transformationsprozess verloren gehen.” Arbeitszeit• Ab 2019 ein Recht für alle Vollzeitbeschäftigten mit mehr als 2 Jahren Betriebszugehörigkeit, ihre Wochenarbeitszeit für 6 bis 24 Monate auf 28 Stunden zu reduzieren. Nach Ablauf dieses Zeitraums haben die Arbeitskräfte das Recht, den Vorgang zu wiederholen. • Die vorübergehend reduzierte (28 Stunden) Wochenarbeitszeit wird auf 10 % der Erwerbsbevölkerung begrenzt. Beantragen mehr als 10 % der Arbeitnehmer eine Verkürzung der Arbeitszeit, Vorrang haben dann diejenigen, die Schichtarbeit, Pflege von Angehörigen oder kleinkinderfürsorge (bis 8 Jahre) leisten.• Die Arbeitgeber haben auch die Möglichkeit, Arbeitnehmer mit 40-Stunden-Verträgen zu beschäftigen (derzeit auf 18 %/13 % aller Verträge je nach Tarifregion festgelegt), aber die Betriebsräte werden mehr und stärkere Widerspruchsrechte haben, wenn die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von durchschnittlich 35,9 Wochenstunden über alle Arbeitnehmer hinausgeht. Die Vereinbarung, die sich über 27 Monate erstreckt und nach wochenlangen intensiven Verhandlungen und blutigen 24-Stunden-Auszahlungen ausgeforstet wurde, beinhaltet zusätzliche Einmalzahlungen sowie Möglichkeiten zur vorübergehenden Arbeitszeitverkürzung, wie die Regionaleinheit IG Metall und die Arbeitgeberorganisation Südwestmetall am Dienstag bei einem gemeinsamen Pressegespräch mitteilten. Der langwierige Kampf der letzten Wochen hatte die Sorge über die allgemeinen wirtschaftlichen Folgen stagnierender Löhne in Europas größter Volkswirtschaft geschürt.

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